Zwölfhundert Artikelseiten im Konfigurator, dreihundert davon bei Google. Ausgerechnet die Baureihe mit der besten Marge fehlt. Die Ursache steht nicht im Text dieser Seiten — sie steht in der Art, wie der Katalog seine Adressen erzeugt.
Im Maschinen- und Anlagenbau kommen zwei Umstände zusammen, die es sonst selten gleichzeitig gibt: sehr viele technisch ähnliche Seiten und ein Katalogsystem, das für Menschen entworfen wurde. Beides zusammen erzeugt ein Problem, dessen Symptom „nicht bei Google" lautet und dessen Ursache nie dort liegt, wo zuerst gesucht wird.
Wer diesen Zusammenhang nicht kennt, schreibt Produkttexte um, die niemand je abgerufen hat. Wer ihn kennt, braucht meist einen Nachmittag Konfiguration statt eines Quartals Textarbeit.
Wie aus vierhundert Artikeln vierzigtausend Adressen werden
Ein Konfigurator, der Werkstoff, Baugröße, Anschlussart und Sortierung als Parameter in der Adresse führt, multipliziert seinen Bestand. Vier Werkstoffe mal fünf Baugrößen mal drei Anschlussarten mal zwei Sortierungen ergeben aus einer einzigen Baureihe hundertzwanzig unterschiedliche Adressen mit weitgehend identischem Inhalt.
Was danach geschieht, ist keine Bestrafung, sondern Arithmetik. Die Suchmaschine ruft eine begrenzte Zahl von Adressen ab. Wenn hundertneunzehn von hundertzwanzig Varianten dasselbe zeigen, verbringt sie ihre Zeit mit Kopien und erreicht die neue Baureihe zuletzt. Nicht weil sie zu wenig darf, sondern weil sie das Falsche vorgesetzt bekommt.
Drei Stufen, von denen keine sich meldet
Zwischen Veröffentlichung und Auffindbarkeit liegen drei getrennte Vorgänge, die unterschiedlich lange dauern und aus unterschiedlichen Gründen scheitern.
Kennenlernen, abrufen, behalten
Drei Stufen, drei Fehlerquellen, keine einzige Fehlermeldung.
- Kennenlernen. Die Adresse muss bekannt werden — über einen Verweis von einer bereits bekannten Seite, über einen Eintrag in einem Fachverzeichnis, über die XML-Karte oder über eine ausdrückliche Meldung. Diese vier Wege sind unterschiedlich stark, und der schwächste ist der, den die meisten Betriebe als einzigen nutzen.
- Abrufen. Ein Crawler muss vorbeikommen. Ob und wann er das tut, hängt daran, wie erreichbar die Seite im eigenen Verweisgeflecht liegt und wie viel Abrufkapazität ohnehin in Varianten fließt.
- Behalten. Das Abgerufene muss als eigenständig genug bewertet werden. Eine Seite, die sich von neunzehn anderen nur in einer Werkstoffbezeichnung unterscheidet, besteht diese Prüfung nicht zuverlässig.
- Und danach. Auch eine aufgenommene Seite bleibt nicht automatisch drin. Ohne Zugriffe, ohne interne Verweise und ohne Änderung wird sie nach Monaten zurückgestuft — bei Datenblättern der Regelfall.
Der stärkste der vier Wege im ersten Punkt ist der interne Verweis, weil er zwei Aussagen gleichzeitig transportiert: dass es die Adresse gibt und welchen Rang sie im eigenen Haus hat. Der schwächste ist der Eintrag in der XML-Karte, denn eine Adresse, die dort steht und sonst nirgends, wurde vom Betreiber selbst nicht für verlinkenswert gehalten. Genau diese Kombination — in der Karte, sonst nirgends — ist bei Katalogseiten der Normalzustand.
- Ein Verweis aus der Kategorieübersicht. Der naheliegende und oft einzige. Er reicht, solange die Übersicht selbst regelmäßig abgerufen wird — bei tiefen Katalogstrukturen ist genau das nicht der Fall.
- Ein Verweis aus einem Referenzbericht. Deutlich wirksamer, weil Referenzseiten im Maschinenbau die meisten Zugriffe haben. Zwei Sätze im Projektbericht mit Verweis auf die eingesetzte Baureihe genügen.
- Ein Verweis aus einer Normseite. Wer je Norm eine eigene Seite führt, hat damit einen zweiten Verweispfad, der nicht an der Katalogstruktur hängt und der unabhängig davon abgerufen wird.
Diese drei Pfade zusammen kosten weniger Aufwand als eine einzige Diskussion über Abrufkapazität und wirken zuverlässiger. Sie haben zudem einen Nebeneffekt, der im Vertrieb geschätzt wird: Wer aus dem Referenzbericht auf die Baureihe verlinkt, führt den Leser genau dorthin, wo er nach dem Lesen ohnehin hinwollte.
Eine Adresse zu melden ist keine Aufnahme
An dieser Stelle wird im technischen B2B das meiste Geld verbrannt, meist in Form von Dienstleistungen, die etwas versprechen, das niemand zusagen kann.
Der Nutzen liegt woanders und ist trotzdem erheblich: Die Meldung nimmt die erste der drei Stufen aus dem kritischen Pfad. Statt darauf zu warten, dass ein Crawler die Adresse über einen Verweis findet, ist sie unmittelbar bekannt. Bei einer Produktvorstellung mit festem Termin entscheidet genau dieser Zeitgewinn darüber, ob die Seite zur Messe existiert.
Bei Terminbindung
Produktvorstellung, Preisänderung, neue Lieferzeit: Alles, was zu einem Datum gelten soll, profitiert von der verkürzten Entdeckung.
- Auch für geänderte Bestandsseiten
- Spart Tage bis Wochen
Gegen fehlende Substanz
Dünner Text, fehlende Verweise und Beinahe-Dubletten bleiben genau das, auch nach der dritten Meldung.
- Varianten werden weiter zusammengefasst
- Wiederholtes Melden ändert nichts
Was der Indexing Hub kann und wo er endet
Der Indexing Hub im Arbeitsbereich von Semalt übernimmt die Verwaltung dieses Schritts: Adressen annehmen, weitergeben, das Nachfolgende aufzeichnen, Stockungen anzeigen. Seine Grenzen sind fest und gehören in den Zeitplan, bevor jemand einen Termin zusagt.
| Was | Wofür im Katalogbetrieb | Wo es endet |
|---|---|---|
| Einzelmeldung mit Verfolgung | die zehn Baureihen, die Anfragen erzeugen sollen | tausend Adressen je Tag und Konto |
| Sammelmeldung | Wechsel des Shopsystems, Umstellung der Adressstruktur | zehntausend Adressen je Paket |
| Kartenübergabe | gewachsene Kartensätze aus mehreren Systemen | drei Ebenen tief, tausend Karten je Auftrag |
| Weitergabe über IndexNow | Preis- und Verfügbarkeitsänderungen | eine Mitteilung, niemals eine Zusage |
Zwei dieser Zahlen kippen regelmäßig einen Zeitplan. Die erste ist die Auflösungstiefe von drei Ebenen: Wer eine Sammelkarte übergibt, die auf weitere Sammelkarten verweist, die wiederum auf Kartensätze zeigen, ist bereits an der Grenze — ein Aufbau, der bei über Jahre gewachsenen Katalogsystemen erstaunlich häufig vorkommt und der erst auffällt, wenn eine ganze Produktfamilie fehlt.
Die zweite ist das Tageskontingent von tausend Adressen. Ein Katalog mit dreitausend Artikelseiten braucht drei Tage. Wer damit nicht rechnet, kommt zum Termin zu kurz, erklärt anschließend die Texte für unzureichend und schreibt Seiten um, die nie die Ursache waren.
Die dritte Zahl mit Planungswirkung ist die Beschränkung auf zwei gleichzeitig laufende Aufträge bei zwanzig Wartenden. Im laufenden Betrieb ist das reichlich. Am Tag einer Systemumstellung, an dem jemand sämtliche Bereiche zugleich einstellen möchte, ist es die Stelle, an der der Ablaufplan kippt. Nach Bereichen gestaffelt kommt dieselbe Kapazität deutlich weiter, und die Protokolle bleiben lesbar — was in dem Moment zählt, in dem etwas schiefgeht und jemand herausfinden muss, welche Baureihe betroffen ist.
Wer diese drei Grenzen kennt, kann einem Vertriebsleiter eine belastbare Aussage geben, wann welche Baureihe frühestens auffindbar sein wird. Das ist im Zuliefergeschäft mehr wert als jede Optimierungsmaßnahme, weil Termine hier an Messen, Ausschreibungsfristen und Serienanläufen hängen und nicht an Marketingplänen. Der jeweilige Stand ist im Semalt-Arbeitsbereich je Adresse einsehbar, samt Warteschlange und laufenden Zählern.
Was das Protokoll je Adresse verrät
Wertvoll ist nicht die Meldung, sondern die Aufzeichnung dessen, was danach geschieht: Zeitpunkt des Botbesuchs, Status, im Fehlerfall die Begründung. Daneben laufen Zähler für abgeschickte, gefundene und gescheiterte Adressen mit.
| Was im Protokoll steht | Was es bedeutet | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Tagelang kein Besuch | Die Meldung kam an, das Interesse fehlt | Aus zwei bestehenden Seiten verlinken, nicht erneut melden |
| Besuch mit Fehlerstatus | Ein technisches Hindernis: Weiterleitungskette, Zeitüberschreitung, Sperre | Reparieren — die Ursache steht im Fehlerdetail |
| Besuch ohne Aufnahme | Ein inhaltliches Urteil: zu dünn, zu ähnlich, ohne eigenen Zweck | Umschreiben oder mit einer anderen Seite zusammenlegen |
| Erst drin, dann draußen | Monatelang unverändert und ohne Zugriffe | Jährlich aktualisieren und aus aktuellen Seiten verlinken |
Der Unterschied zwischen den ersten drei Zeilen ist der gesamte Wert dieser Aufzeichnung. Verlinken kostet zehn Minuten, Reparieren einen halben Tag, Umschreiben eine Woche. Ohne Protokoll wählt man zwischen diesen drei Aufwänden nach Gefühl — und liegt dabei etwa so oft richtig wie beim Münzwurf.
Kundenspezifische Seiten und geschützte Bereiche
Zwei Konstellationen, die es fast nur im Zuliefergeschäft gibt — und die beide regelmäßig falsch behandelt werden.
- Kundenspezifische Ausführungen als öffentliche Seiten. Viele Häuser legen für jede Sonderanfertigung eine Seite an, teils mit Kundenbezug im Text. Das erzeugt hunderte Adressen mit sehr ähnlichem Aufbau, bindet Abrufkapazität und wirft nebenbei eine Vertraulichkeitsfrage auf, die niemand gestellt hat.
- Der geschützte Downloadbereich. Datenblätter, Zeichnungen und Zertifikate liegen hinter einer Anmeldung. Für die Kundschaft sinnvoll, für die Auffindbarkeit gleichbedeutend mit nicht vorhanden. Die Lösung ist selten, alles zu öffnen — sondern die Kennwerte in einer öffentlichen Übersichtsseite zu nennen und die Detaildatei geschützt zu lassen.
- Sprachversionen ohne eigenen Inhalt. Die englische Fassung ist eine maschinelle Übertragung der deutschen. Beide konkurrieren um dieselben Fachbegriffe, und die Suchmaschine fasst sie mit einiger Wahrscheinlichkeit zusammen — was der englischen Seite ihre Eigenständigkeit nimmt.
- Werkseigene Portale und Marktplätze. Wer parallel auf einem Fertigungsportal gelistet ist, konkurriert dort unter Umständen mit sich selbst. Das ist kein Grund, die Listung aufzugeben — aber ein Grund, unterschiedliche Begriffe zu belegen.
Der zweite Punkt verdient eine Ergänzung, weil er im Maschinenbau häufiger vorkommt als alle anderen zusammen. Ein geschützter Bereich ist keine schlechte Entscheidung — er ist nur keine Auffindbarkeitsstrategie. Wer die Kennwerte, nach denen ein technischer Einkäufer sucht, ausschließlich hinter einer Anmeldung führt, verlangt vom Suchenden eine Registrierung, bevor er weiß, ob es sich überhaupt lohnt. In der Praxis registriert sich niemand für diese Frage; er nimmt den nächsten Anbieter, dessen Angaben offen einsehbar sind.
Vier Fälle, die im Maschinenbau immer wieder auftreten
Der Konfigurator ohne Bremse
Jede Filterkombination bekommt eine eigene Adresse. Der Bestand wächst auf ein Vielfaches der echten Artikel.
- Varianten von der Aufnahme ausnehmen
- Eine gepflegte Seite je Baureihe
Das Datenblatt als reine Datei
Toleranzen, Werkstoffe und Normbezeichnungen stehen ausschließlich im PDF und in keiner Seite.
- Kennwerte zusätzlich als Fließtext
- Norm und Prüfstelle ausschreiben
Die abgekündigte Baureihe
Nicht mehr lieferbar, weiter online, konkurriert mit dem Nachfolger um dieselben Begriffe.
- Auf den Nachfolger weiterleiten
- Nicht ersatzlos entfernen
Referenzen ohne Sammelpunkt
Projektberichte hängen an einer Liste, die nach zehn Einträgen umbricht. Ältere liegen sechs Klicks tief.
- Sammelseiten je Branche anlegen
- Aus jedem Bericht auf zwei verwandte verlinken
Alle vier zeigen sich als Indexierungsproblem und sind keines. Deshalb bringt wiederholtes Melden nichts. Welche Struktur überhaupt tragfähig ist, gehört ins technische SEO; welche Baureihe welchen Fachbegriff führen soll, klärt die Keyword-Recherche vor der ersten Meldung.
Auffällig ist, wie oft mehrere dieser Fälle gleichzeitig vorliegen. Ein Betrieb mit Konfigurator hat in aller Regel auch abgekündigte Baureihen im Netz und führt seine Datenblätter ausschließlich als Datei. Die drei Probleme verstärken sich: Die Varianten binden Abrufkapazität, die Altbestände nehmen dem Nachfolger die Begriffe, und die eigentlichen Kennwerte stehen in keiner abrufbaren Seite. Wer in dieser Lage nur die neue Baureihe meldet, bearbeitet das kleinste der drei Probleme und wundert sich anschließend über die ausbleibende Wirkung.
Die Abfolge, die sich bewährt hat
Die Reihenfolge entscheidet mehr als die Werkzeugwahl. Wer meldet, bevor die Struktur steht, verbraucht Tageskontingent für Adressen, die ohnehin verworfen werden.
- Zuerst verlinken. Aus mindestens zwei bestehenden Seiten heraus, davon eine, die selbst Zugriffe hat. Das kostet zehn Minuten und ist der wirksamste Einzelschritt der ganzen Liste.
- Dann in die Karte. Adresse aufnehmen, Datei am selben Tag neu erzeugen. Eine Karte, die den Stand von vorletzter Woche zeigt, ist schlimmer als keine, weil sie Vertrauen erzeugt, das nicht gerechtfertigt ist.
- Danach melden. Über den Hub einreichen, Weitergabe über IndexNow aktiv. Ein Vorgang, keine Serie.
- Nach zwei bis sieben Tagen das Protokoll lesen. Früher lohnt es nicht, später verliert man den Zusammenhang zur Änderung.
- Erst dann reagieren. Verlinken, reparieren oder umschreiben — je nachdem, was im Protokoll steht, und nicht nach Vermutung.
Bei einem Systemwechsel kommt die Kartenübergabe hinzu: Datei oder Adresse übergeben, verschachtelte Karten werden bis zu drei Ebenen aufgelöst, bis zu tausend Karten je Auftrag, zwei Aufträge gleichzeitig, zwanzig in der Warteschlange. Nach Bereichen gestaffelt — erst Baureihen, dann Kategorien, dann Referenzen — bleiben die Protokolle lesbar, und der erreichte Stand steht anschließend neben Klicks und Platzierungen im Semalt-Dashboard.
Warum das nicht getrennt zu betrachten ist
Die Aufnahme in den Index ist kein eigenes Vorhaben, sondern die Stelle, an der sich entscheidet, ob alle übrige Arbeit überhaupt sichtbar wird. Eine neu geschriebene Verfahrensseite, die draußen bleibt, wirkt exakt so viel wie eine nicht geschriebene. Ein aufgebauter Verweis auf eine nicht aufgenommene Seite ist bezahlte Arbeit ohne Gegenwert.
Aus diesem Grund liegen Meldewerkzeuge, Kampagnensteuerung und Auswertung im selben Arbeitsbereich. In My SEO stehen Begriffsauswahl, Verweisaufbau, Seitenempfehlungen und Aufnahmestand nebeneinander; der begleitende Verlauf führt jeden neu entstandenen Verweis mit Autoritätswert und Traffic der verweisenden Seite auf. Der Nutzen ist unspektakulär und groß: Man bemerkt eine nicht aufgenommene Seite, bevor drei weitere Verweise darauf zeigen.
Ein letzter Punkt zur Reihenfolge innerhalb der Kampagne: Die Meldeliste sollte der Arbeitsliste folgen. Wenn gerade für einen Fachbegriff Inhalte entstehen und Verweise aufgebaut werden, gehört die zugehörige Seite nach vorn — nicht ans Ende, weil sie zufällig zuletzt angelegt wurde. Liegen Begriffsauswahl, Verweisaufbau und Aufnahmestand in einem Werkzeug, ergibt sich diese Reihenfolge fast von selbst; liegen sie in drei getrennten Systemen, ergibt sie sich nie. Auch die Zuordnung, welche Seite für welchen Landkreis oder welche Branche stehen soll, gehört an diese Stelle und ist Teil der Content-Arbeit.
Aufnahmestand der Katalogseiten prüfen
Fragen aus dem Katalogbetrieb
Unser Konfigurator erzeugt zehntausende Adressen. Was tun?
Nicht mehr melden, sondern weniger zulassen. Filterkombinationen, Sortierungen und Sitzungskennungen gehören von der Aufnahme ausgenommen, damit die Abrufe auf den echten Artikelseiten landen. Danach eine gepflegte Seite je Baureihe mit eigenen technischen Angaben. Das schlägt zehntausend Varianten in beide Richtungen — bei der Aufnahme und im Vertriebsgespräch.
Wie lange dauert die Aufnahme einer neuen Artikelseite?
Von Stunden bis zu mehreren Wochen. Zwei Umstände entscheiden: die interne Verlinkung und die Häufigkeit, mit der die Domain ohnehin abgerufen wird. Auf einer regelmäßig ergänzten Website ist eine neue Seite oft am nächsten Tag drin; dieselbe Seite auf einem seit zwei Jahren unveränderten Auftritt kann Wochen brauchen.
Reicht es, technische Daten als PDF bereitzustellen?
Für die Kundschaft ja, für die Auffindbarkeit nur bedingt. Die Kennwerte, nach denen tatsächlich gesucht wird — Toleranzen, Werkstoffe, Losgrößen, Normbezeichnungen — sollten zusätzlich als Fließtext auf der Seite stehen. Das PDF bleibt als Download erhalten und die Seite gewinnt den Inhalt, der sie überhaupt auffindbar macht.
Was geschieht mit abgekündigten Baureihen?
Auf die Nachfolgebaureihe weiterleiten, nicht auf die Startseite und nicht ersatzlos löschen. Alte Baureihenseiten tragen häufig Verweise aus Fachportalen, Foren und Ausschreibungsunterlagen, die beim Löschen verloren gehen. Bleibt die Seite unverändert online, konkurriert sie mit dem Nachfolger um dieselben Begriffe — beides lässt sich mit einer sauberen Weiterleitung vermeiden.
Bringt es etwas, dieselbe Adresse mehrfach zu melden?
Nein. Die Meldung ist eine Mitteilung und kein Antrag, der durch Wiederholung an Gewicht gewinnt. Bleibt der Botbesuch mehrere Tage aus, liegt es fast immer an der Verlinkung. Zwei interne Verweise von Seiten, die selbst Zugriffe haben, und eine Woche Geduld wirken deutlich verlässlicher als eine zweite Meldung.
Kann eine aufgenommene Seite wieder verschwinden?
Ja, und im Katalogumfeld ist das der Regelfall. Seiten ohne Zugriffe, ohne interne Verweise und ohne Änderung werden zurückgestuft. Wirksam ist dagegen nicht das erneute Melden, sondern Pflege: einmal jährlich aktualisieren, aus aktuellen Referenzberichten darauf verlinken, technische Angaben nachziehen, sobald sich etwas ändert.