AutoSEO oder FullSEO: vier durchgerechnete Varianten für einen Zulieferbetrieb

Ein einziger zusätzlicher Serienauftrag deckt bei einem Zulieferer im Kessel jede der vier Kostenvarianten, die dieser Text durchrechnet — die teuerste eingeschlossen. Genau deshalb ist die Preisfrage hier eine andere als im Handel: Nicht der Betrag entscheidet, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass dieser eine Auftrag zustande kommt.

Angebote für Suchmaschinenarbeit sind auffällig zurückhaltend, sobald es um Zahlen geht. Die Rede ist von Paketen, von einer Kalkulation im Einzelfall, von Aufwand nach Rücksprache. Die Summe, die sich über ein Geschäftsjahr ergibt, findet sich nirgendwo — und ohne diese Summe lässt sich in einem Betrieb, der jede Investition gegen eine Maschinenstunde rechnet, nichts entscheiden.

Die zugrunde liegenden Preise sind öffentlich und fest. AutoSEO kostet 149 Dollar monatlich je Domain, FullSEO 500 Dollar monatlich je Domain. Hinzu kommen zwei getrennt buchbare Erweiterungen. Für einen Wikipedia-Platz werden 10 Dollar berechnet, bestellbar als 0, 1, 5 oder 10 Plätze; ein PBN-Platz kostet 1 Dollar, bestellbar als 0, 20, 100 oder 500 Plätze.

Stufen · Unterschied

Worin sich die beiden Stufen unterscheiden

Nicht im Umfang der Auswertung. Berichte aus der Search Console, Platzierungsverfolgung, Marktanalyse und die Werkzeuge zur Indexierung stehen in beiden Stufen zur Verfügung. Der Unterschied betrifft ausschließlich die Frage, wie viel automatisch abläuft und an welcher Stelle ein Mensch eingreift.

My SEO · Einstiegsstufe

AutoSEO — die Kampagne läuft ohne Zutun

Gedacht für Häuser, die keine eigene Marketingstelle haben und auch keine schaffen wollen.

149 $ / Monat · je Domain
  • Begriffe werden selbsttätig gesammelt und gewichtet. Gespeist aus den Google-Berichten, der tatsächlichen Suchausgabe und selbst hinterlegten Ausgangsbegriffen. Über jeden Vorschlag wird einzeln entschieden: annehmen, ablehnen oder vertagen.
  • Verweise entstehen fortlaufend. Über das Partnernetz, ohne dass jeder einzelne Fall vorgelegt und freigegeben werden muss.
  • Hinweise zu vorhandenen Seiten. Das Modell benennt am eigenen Bestand, welche Seite überarbeitet oder besser eingebunden gehört.
  • Auswertung und Assistent ohne Aufpreis. Google-Berichte, Platzierungsverfolgung und der begleitende Projektverlauf gehören zum Umfang und werden nicht gesondert berechnet.
149 $
monatlich je Domain
1 788 $
auf zwölf Monate
4–8
Wochen bis zur ersten Bewegung
My SEO · Vollstufe

FullSEO — Automatik mit Mannschaft dahinter

Gedacht für Häuser, in denen jemand die Begriffsauswahl fachlich verantworten kann und will.

500 $ / Monat · je Domain
  • Begriffe werden von Hand bestimmt. Bleibt die Auswahl aus, springt die Automatik ein, damit der Vorgang nicht stehen bleibt — ein Rückfall, der in der Praxis öfter greift, als den Käufern lieb ist.
  • Platzierungen mit Zielvorgabe. Statt beliebiger Verweise wird ein Autoritätswert als Untergrenze gesetzt und danach ausgewählt.
  • Menschliche Kontrolle vor der Änderung. Vorgeschlagene Anpassungen durchlaufen eine Prüfung, bevor sie wirksam werden.
  • Fachleute gehören zum Umfang. Suchmaschinenfachleute, Entwickler und Autoren sind laut Anbieterbeschreibung Teil dieser Stufe.
500 $
monatlich je Domain
6 000 $
auf zwölf Monate
230 000+
Websites im Partnernetz

Für ein Haus mit fünfzig Beschäftigten und ohne eigene Marketingstelle ist diese Unterscheidung entscheidender als der Preisunterschied. Die manuelle Begriffsauswahl lohnt sich nur, wenn jemand sie tatsächlich vornimmt — und zwar jemand, der weiß, welcher Fachbegriff zu welchem Auftragswert gehört. Fehlt diese Person, wird die Vollstufe zur teureren Ausführung der Einstiegsstufe, weil der eingebaute Rückfall ohnehin übernimmt.

Erweiterungen · Sprünge

Zwei Erweiterungen mit festen Sprüngen

Beide Erweiterungen werden unabhängig von der Stufe bestellt und nur in vorgegebenen Größen. Sie sind der Teil der Rechnung, der ohne bewusste Begrenzung am schnellsten wächst.

ErweiterungJe PlatzVerfügbare StufenMonatlich bei der größten Stufe
Wikipedia-Platzierungen10 $0 · 1 · 5 · 10100 $
PBN-Platzierungen1 $0 · 20 · 100 · 500500 $

Etwas dazwischen lässt sich nicht bestellen. Hält jemand sieben Wikipedia-Plätze für das Richtige, bleibt ihm die Wahl zwischen fünf und zehn — zwischen 50 und 100 Dollar im Monat, über ein Jahr gerechnet 600 Dollar Unterschied. Wer solche Stufungen erst nach der Bestellung bemerkt, erklärt sie anschließend in der Abweichungsanalyse.

Erste Einschränkung, ohne Umschweife. Bei PBN-Platzierungen ersetzt Menge keine Güte. Fünfhundert Plätze sind fünfhundert Plätze und sagen nichts über die Qualität der verweisenden Seiten aus. Die Wahl der höchsten Stufe allein deshalb, weil sie die höchste ist, verschafft eine Kennzahl und sonst nichts. Für ein mittelständisches Zulieferhaus ist die mittlere Stufe der vernünftigere Ausgangspunkt.

Ein Punkt, der in Preisvergleichen fast immer untergeht: Der Umfang der Auswertung hängt nicht an der Stufe. Acht Ansichten aus den Google-Berichten, sechs zur Platzierungsverfolgung, sechs zur generativen Marktanalyse und die Werkzeuge zur Aufnahme in den Index stehen in beiden Fällen bereit. Für ein Haus, das bisher gar keine geordnete Auswertung hatte, ist bereits die Einstiegsstufe der große Sprung; die Stufe darüber verändert die Arbeitsweise und nicht die Datenlage. Beides liegt im selben Semalt-Arbeitsbereich.

Daraus ergibt sich eine praktische Reihenfolge für Betriebe, die sich unsicher sind. Zwölf Monate Einstiegsstufe liefern eine vollständige Datengrundlage und eine belastbare Antwort auf die Frage, welche Fachbegriffe überhaupt Anfragen erzeugen. Erst mit dieser Antwort lässt sich beurteilen, ob eine manuelle Begriffsauswahl im zweiten Jahr etwas verbessern würde. Umgekehrt — Vollstufe zuerst, Erkenntnis später — zahlt man 4 212 Dollar für eine Entscheidungsbefugnis, deren Grundlage erst noch entstehen muss.

Rechnung · Vier Varianten

Vier Varianten, vollständig durchgerechnet

Alle Angaben in Dollar, auf zwölf Monate, ohne Steuern und ohne Nachlass. Jede Zeile ist eine einfache Multiplikation und lässt sich nachrechnen.

VarianteZusammensetzungMonatlichZwölf Monate
A · SchlankAutoSEO, eine Domain, ohne Erweiterung149 $1 788 $
B · Vorsichtig ausgebautAutoSEO + 1 Wikipedia-Platz (10 $) + 20 PBN-Plätze (20 $)179 $2 148 $
C · Vollstufe purFullSEO, eine Domain, ohne Erweiterung500 $6 000 $
D · Vollstufe ausgebautFullSEO + 5 Wikipedia-Plätze (50 $) + 100 PBN-Plätze (100 $)650 $7 800 $
1 788 $
Variante A im Jahr
2 148 $
Variante B im Jahr
6 000 $
Variante C im Jahr
7 800 $
Variante D im Jahr

Bemerkenswert ist der Abstand zwischen A und B. Für dreißig Dollar mehr im Monat — 360 Dollar im Jahr — kommen ein Wikipedia-Platz und zwanzig PBN-Plätze hinzu. Wer die Wirkung von Erweiterungen erst einmal beobachten will, findet hier den günstigsten Einstieg, ohne die Rechnung zu verändern. Der reine Stufenunterschied beträgt dagegen 500 minus 149 gleich 351 Dollar monatlich und damit 4 212 Dollar im Jahr.

Zweite Einschränkung. Diese Zwölf-Monats-Rechnung ist ein konstruiertes Beispiel und keine Zusage. Ablesbar ist daraus der Preis der Leistungen und nicht ihr Ertrag. Welche der vier Zeilen sich für ein bestimmtes Haus trägt, lässt sich vor dem Vorliegen der ersten Monatszahlen nicht seriös sagen.
Zwölf Monate, eine DomainAutoSEO1 788 $149 $ im MonatFullSEO6 000 $500 $ im MonatEnzyklopädie-Plätze: 10 $ je PlatzNetzwerk-Plätze: 1 $ je Platz
Vier Varianten unterscheiden sich nicht in der Grundgebühr, sondern in den Plätzen — dort liegt der Spielraum eines Zulieferbudgets.
Gegenrechnung · Auftragswert

Die Gegenrechnung, die im Zuliefergeschäft zählt

Im Handel wird die Rechnung über die Zahl zusätzlicher Bestellungen aufgemacht. Hier funktioniert das nicht, weil die Zahl klein ist und der Einzelwert groß. Die brauchbare Frage lautet deshalb: Wie hoch muss der Deckungsbeitrag eines einzigen zusätzlichen Auftrags sein, damit sich die gewählte Variante trägt?

VarianteJahreskostenEin zusätzlicher Auftrag deckt sie ab einem Deckungsbeitrag von
A1 788 $1 788 $
B2 148 $2 148 $
C6 000 $6 000 $
D7 800 $7 800 $

Die Tabelle wirkt trivial und ist genau deshalb nützlich: Sie macht sichtbar, dass in einem Betrieb mit fünfstelligen Auftragswerten sämtliche Varianten von einem einzigen Abschluss getragen werden. Damit verschiebt sich die Entscheidung weg vom Preis und hin zur Frage, welche Variante die Wahrscheinlichkeit dieses einen Abschlusses am stärksten erhöht — und das ist eine inhaltliche Frage, keine kaufmännische.

Passt

Vollstufe bei klarer Begriffslage

Ein Haus, das genau weiß, welche fünf Verfahrensbegriffe seine Aufträge bringen, nutzt die manuelle Auswahl vom ersten Tag an.

  • Setzt eine verantwortliche Person voraus
  • Rechtfertigt 351 $ Aufpreis monatlich
Passt nicht

Vollstufe ohne Zuständigen

Wird die Auswahl nicht getroffen, greift der automatische Rückfall — und das Ergebnis entspricht der Einstiegsstufe.

  • 4 212 $ Mehrkosten im Jahr
  • Keine veränderte Arbeitsweise
Rechnung eins

Kleinteilfertigung

Deckungsbeitrag um 900 Dollar je Auftrag. Variante A ist ab zwei zusätzlichen Aufträgen im Jahr getragen, Variante D ab neun.

  • Kleine Variante, lange Laufzeit
  • Erweiterungen erst nach dem ersten Jahr
Rechnung zwei

Sondermaschinenbau

Deckungsbeitrag im fünfstelligen Bereich. Sämtliche Varianten sind von einem einzigen Abschluss getragen.

  • Preis ist nicht das Kriterium
  • Entscheidend ist die Trefferwahrscheinlichkeit

Zwischen diesen beiden Rechnungen liegt der eigentliche Unterschied im regionalen B2B. Für die Kleinteilfertigung ist die Wahl der Variante eine kaufmännische Entscheidung mit spürbarer Wirkung auf das Ergebnis. Für den Sondermaschinenbau ist sie eine Randnotiz — dort entscheidet allein, ob die richtigen Fachbegriffe verfolgt werden. Beide Häuser können in derselben Straße sitzen und brauchen völlig verschiedene Antworten.

Vergleich · Alternativen

Wogegen ein Zulieferer das tatsächlich abwägt

Eine Summe für sich genommen sagt wenig. Interessant wird sie im Vergleich zu den Möglichkeiten, die dasselbe Haus ernsthaft erwägt.

  • Eigene Arbeitszeit, zwei Stunden je Woche. Rund hundert Stunden im Jahr, meist beim Vertriebsleiter. Ohne Rechnung, aber eine Kapazität, die an anderer Stelle fehlt — und die im Zweifel gerade dann fehlt, wenn viel zu tun ist.
  • Eine freie Fachkraft auf Stundenbasis. Funktioniert, solange die Person verfügbar ist. Endet die Zusammenarbeit, fehlen Werkzeugzugang, dokumentierte Entscheidungen und die aufgebaute Vergangenheit.
  • Mehrere Werkzeuglizenzen nebeneinander. Daten liegen dann in getrennten Oberflächen, und ein spürbarer Teil des Aufwands entfällt auf das Zusammentragen.
  • Variante A zum Vergleich. 1 788 Dollar im Jahr, mit Auswertung, Kampagne und Indexierungswerkzeugen an einer Stelle und einer einzigen Google-Zustimmung für Postfach, Search Console und Analytics.

Der dritte Punkt verursacht die Kosten, die in keiner Aufstellung auftauchen. Wer Berichte aus einem Werkzeug, Platzierungen aus einem zweiten und Meldungen aus einem dritten pflegt, verbringt einen erheblichen Teil der Zeit mit dem Angleichen von Spalten. Ein gemeinsamer Arbeitsbereich beseitigt diesen Schritt; mehr als fünfunddreißig Oberflächen und elf angebundene Dienste liegen hinter einer Anmeldung.

Die vierte Zeile verdient eine Ergänzung. Ein gemeinsamer Zugang bedeutet nicht, dass alle alles sehen: Einzelne Websites lassen sich an fremde Adressen ausgeben, und Kennzeichnungen wirken als Filter über sämtliche Ansichten hinweg. Für ein Haus, das mit einer externen Fachkraft und einem internen Verantwortlichen zugleich arbeitet, ist das der Unterschied zwischen geordneter Zusammenarbeit und einem Passwort, das im Umlauf ist.

Zeit · Verlauf

Was innerhalb der zwölf Monate geschieht

Die Kosten fallen ab dem ersten Monat an, die Wirkung nicht. Dieses Missverhältnis ist der häufigste Grund für vorzeitige Kündigungen und zugleich der teuerste, weil die Ausgaben bereits geflossen sind, bevor überhaupt etwas messbar wird.

4–8
Wochen bis zur ersten Bewegung
3
Monate bis zur ersten belastbaren Aussage
12
Monate als Bewertungszeitraum

Womit man sich beschäftigt, verschiebt sich im Jahresverlauf ebenfalls. Anfangs tragen die Werte zur Aufnahme in den Index am meisten bei, schlicht weil sie binnen Tagen reagieren. Im zweiten Monat rücken gewonnene und verlorene Platzierungen in den Vordergrund. Erst ab dem vierten Monat sind Zugriffszahlen und eingehende Anfragen mehr als Zufallsschwankung. Erst gegen Jahresende steht eine Zahl, die man einem Steuerberater vorlegen kann. Der mitlaufende Projektverlauf in My SEO Stream zeichnet jedes Ereignis mit Zeitstempel auf; am Jahresende lässt sich dadurch nachvollziehen, welche Maßnahme wann gegriffen hat und welche nicht.

Drei Festlegungen vor dem ersten Monat. Notiert gehören der übliche Deckungsbeitrag je Auftrag, die Anzahl zusätzlicher Abschlüsse, ab der die gewählte Variante getragen ist, und ein festes Datum für die Beurteilung. Fehlen diese Angaben, entscheidet nach einem Jahr das Bauchgefühl — und dessen Urteil fällt erfahrungsgemäß gegen eine Verlängerung aus, gleichgültig wie das Ergebnis tatsächlich aussah.

Eine Beobachtung aus zahlreichen Gesprächen im Kessel: Die Entscheidung fällt selten am Preis, sondern an der Frage, wer im Haus dafür zuständig ist. Betriebe, die eine Person benennen — häufig den Vertriebsleiter oder einen technischen Assistenten mit einem halben Tag im Monat — kommen mit jeder der vier Varianten zurecht. Betriebe, die niemanden benennen, kommen mit keiner zurecht, auch nicht mit der teuersten, weil dort ebenfalls Freigaben und Rückmeldungen anfallen.

Das klingt banal und ist der häufigste Grund für abgebrochene Vorhaben in diesem Marktsegment. Die Werkzeuge nehmen Arbeit ab, sie nehmen keine Zuständigkeit ab. Wer diese eine Frage vor der Buchung klärt, hat den größeren Teil der Entscheidung bereits getroffen — der Rest ist die Wahl zwischen 1 788 und 7 800 Dollar, und die fällt bei fünfstelligen Auftragswerten weniger schwer, als die Zahlen zunächst nahelegen. Die Freigabeoberfläche selbst liegt in My SEO und zeigt zu jedem Vorschlag Suchaufkommen, aktuelle Platzierung und Herkunft der Empfehlung.

Anlauf · Erste Wochen

Was in den ersten dreißig Tagen passiert

Der Ablauf unterscheidet sich zwischen den Stufen vor allem in der Zahl der Freigaben, die tatsächlich anfallen.

ZeitraumWas geschiehtWas sichtbar wird
Woche 1Google-Konten verbinden, Bestand erfassenerste Auswertung nach zwei Tagen Verzug
Woche 2–3Begriffsvorschläge entstehen aus drei QuellenListe zum Annehmen, Ablehnen oder Vertagen
Woche 3–4Verweisaufbau beginnt, Seitenhinweise liegen vorAutoritätswert und Traffic je Verweis
ab Woche 5Berichte und Exporte für die verschiedenen EbenenCSV und JSON bis 10 000 Zeilen, PDF bis 250

Die dritte Zeile enthält einen Punkt, der im Maschinenbau geschätzt wird: Jeder neu entstandene Verweis erscheint nicht als bloße Adresse, sondern mit Autoritätswert und Traffic der verweisenden Seite. Damit lässt sich beurteilen, ob ein Verweis etwas wert ist, ohne ihn einzeln nachzuschlagen — bei zwanzig Verweisen im Monat ist das der Unterschied zwischen Kontrolle und Vertrauen.

Bemerkenswert ist außerdem, wie unterschiedlich die vier Wochen je nach Stufe verlaufen. In der Einstiegsstufe fallen in dieser Zeit etwa zwei Stunden Aufwand im Haus an, im Wesentlichen für die Verbindung der Google-Konten und eine erste Durchsicht der Begriffsvorschläge. In der Vollstufe sind es eher zwei Stunden je Woche, weil Auswahl und Freigaben hinzukommen. Wer diesen Unterschied vorher nicht einplant, findet sich in der Vollstufe mit einer Aufgabenliste wieder, die im Tagesgeschäft liegen bleibt — und genau dann greift der automatische Rückfall, für den man den Aufpreis nicht bezahlt hat.

Voraussetzung · Technik

Was vor der Buchung geklärt sein muss

Eine Stufe zu buchen, bevor die Website überhaupt vollständig aufgenommen ist, verschenkt Monate. Die Prüfung dauert einen halben Tag und beantwortet drei Fragen: Sind die Fachseiten erreichbar, sind sie aufgenommen, und unterscheiden sie sich voneinander ausreichend?

Dritter Vorbehalt, praktischer Natur. Verweise, die auf eine nicht aufgenommene Seite zeigen, sind bezahlte Arbeit ohne Gegenwert. Deshalb gehört die Prüfung des Aufnahmestands vor die Buchung einer Erweiterung und nicht danach — sonst zahlt man zwölf Monate für Platzierungen, die ins Leere führen.

Wer die Varianten lieber an den eigenen Auftragszahlen prüft als an einer Beispieltabelle, findet Auswahl und zugehörige Auswertung im selben Arbeitsbereich. Die technische Voraussetzung behandelt unser technisches SEO; welche Begriffsgruppen zu welchem Auftragswert gehören, klärt die Keyword-Recherche, und welche Seiten dafür überhaupt fehlen, zeigt die Content-Arbeit.

Stufen und Erweiterungen im Dashboard durchrechnen

Nachgefragt · Kaufmännisch

Fragen aus der kaufmännischen Leitung

Wird je Domain oder je Zugang abgerechnet?

Je Domain. Wer neben dem Hauptauftritt eine zweite Domain für eine Marke oder ein Werk betreibt, zahlt zweimal — in der Einstiegsstufe also 298 Dollar monatlich und 3 576 Dollar im Jahr. Verwaltet werden beide dennoch in einem gemeinsamen Arbeitsbereich, mit Kennzeichnungen als übergreifendem Filter.

Warum ist der Sprung von A auf B so klein?

Weil beide Erweiterungen auf ihrer kleinsten Stufe zusammen dreißig Dollar monatlich kosten: ein Wikipedia-Platz zu zehn Dollar und zwanzig PBN-Plätze zu je einem Dollar. Auf zwölf Monate sind das 360 Dollar. Für ein Haus, das die Wirkung von Erweiterungen erst einmal beobachten will, ist das der günstigste denkbare Einstieg.

Bringen fünfhundert PBN-Plätze fünfmal so viel wie hundert?

Nein. Gezählt werden Plätze und nicht die Qualität dessen, was dort verweist; je höher die Stufe, desto eher sind auch schwache Quellen darunter. Bei einem Zulieferer, dessen Fachbegriffe ohnehin kaum umkämpft sind, genügt die mittlere Stufe fast immer.

Lohnt sich die Vollstufe für einen Betrieb mit fünfzig Beschäftigten?

Nur, wenn eine namentlich benannte Person die Begriffsauswahl übernimmt und dafür wöchentlich eine halbe Stunde einplanen kann. Ohne diese Person greift der eingebaute Rückfall, die Automatik übernimmt, und der Aufpreis von 4 212 Dollar im Jahr kauft eine Mitsprache, die niemand ausübt. Mit dieser Person kann sich der Unterschied bereits im ersten Jahr rechnen.

Können wir nach sechs Monaten aufhören, wenn nichts passiert?

Möglich ist das, sinnvoll selten. Nach sechs Monaten liegen erste Bewegungen bei Platzierungen vor, aber selten belastbare Aussagen über Anfragen — zumal in einem Geschäft mit wenigen, großen Aufträgen. Wer nur sechs Monate durchhalten kann, sollte von vornherein die kleinste Variante wählen und diese zwölf Monate durchziehen, statt eine große Variante nach der Hälfte abzubrechen.

Wie rechnen wir den Erfolg gegenüber der Geschäftsleitung ab?

Über zwei Zahlen, die beide im Betrieb liegen: die Zahl der Anfragen mit dokumentierter Herkunft „über die Website" im Jahresvergleich und den daraus entstandenen Deckungsbeitrag. Alles andere — Platzierungen, Zugriffe, Einblendungen — gehört in den Anhang und erklärt bestenfalls, warum die beiden ersten Zahlen aussehen, wie sie aussehen.

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